Wie Zare aus Eritrea gemeinsam mit Paten einen Job fand

Er kam ohne Eltern nach Deutschland. Doch der 17-Jährige aus Eritrea war nicht lange alleine. Seine „deutschen Geschwister” hat Zare über ein Patenprojekt des Don Bosco Jugendwerks in Bamberg kennen gelernt. Einen Job hat er mittlerweile auch.


zare_teaser
04. November 2016
|

Zare Kesete ist 17 Jahre alt und floh aus seiner Heimat Eritrea nach Deutschland. Der Jugendliche kann sich seit seiner Ankunft in Bamberg auf das Don Bosco Jugendwerk verlassen. Über das Projekt „Schüler.Bilden.Zukunft” hat Zare eine Integrationspatenschaft mit einer deutschen Familie geschlossen, die ihn bei der Eingewöhnung unterstützt.


Zares Patenfamilie ist über einen Zeitungsartikel auf das Integrationspatenprogramm des Don Bosco Jugendwerks und auf den 17-jährigen unbegleiteten Flüchtling aufmerksam geworden. Seither kümmert sich die ganze Familie um Zare, bietet familiären Rückhalt und erklärt ihm die kulturellen Eigenheiten der deutschen Gesellschaft.


Die Wohnung teilen sich die Integrationspaten und Zare nicht. Der junge Flüchtling wohnt in einer betreuten Wohngruppe des Don Bosco Jugendwerks. Dort wird er von Pädagogen und Psychologen begleitet und lernt auf eigenen Beinen zu stehen.


Der Erfolg des Integrationspatenschaftsprojekts spiegelt sich auch bei der Integration auf den Arbeitsmarkt wieder. Nach nur einem Jahr konnte Zare seinen Schulabschluss machen. Nach mehreren Praktika erhielt er eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker in einem Bamberger Betrieb.


Infos zum Bamberger Patenschaftsprojekt

In Kooperation und Unterstützung der Schmid-Kayser-Stiftung und der Chance-Jugend-Stiftung akquiriert und begleitet das Don Bosco Jugendwerk Bamberg Integrationspaten für minderjährige Flüchtlinge und ermöglicht diesen einen guten Start und eine nachhaltige Begleitung in ihrem neuen sozialen Umfeld.

Mit diesem Konzept konnten (Stand August 2016) von 15 Berufsschulabgängern sieben auf weiterführende Schulen gebracht, sieben in Ausbildung und einer in das Berufsvorbereitende Jahr vermittelt werden. Das Projekt wurde aus der Initiative „Schüler.Bilden.Zukunft“ übernommen und auf die Situation von jungen Flüchtlingen angepasst. Andere Kommunen in Oberfranken haben das Masterkonzept bereits übernommen.








KOMMENTAR SCHREIBEN



0 KOMMENTARE



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.





Türöffner Logo